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Wenn nicht ich, wer? Wenn nicht jetzt, wann?

                                                                                                                                           Quote by civil rights activists John Lewis and Emma Watson

Wir sind der Auffassung, dass viele Faktoren die Interessen, die Fähigkeiten und das Verhalten von Schüler*innen beeinflussen und dass es in der Verantwortung der Schule liegt, ein Umfeld zu schaffen, in dem jedes Kind und jeder Jugendliche seinen Interessen ohne geschlechtsspezifische Beschränkungen nachgehen und diese weiterentwickeln kann.

Werden Lernende in eurer Schule als Individuen behandelt, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und anderen durch das Grundgesetz geschützten Merkmalen?

Vermeiden Lehrkräfte und Schüler*innen es zu stereotypisieren?

Gelingt es eurer Schule, konsequent und wirkungsvoll sexistische oder rassistische Konflikte zu lösen?

Bestehen gruppenübergreifende Freundschaften und soziale Kontakte?

Spielen Mädchen in der Pause problemlos mit Jungen Fußball und Ähnliches?

Spielen Jungen Instrumente wie Geige oder machen Ballet ohne gehänselt zu werden?

 

In vielen Schulen lernen die Kinder und Jugendlichen, dass Mädchen und Jungen sehr unterschiedlich sind.

Ihnen wird beigebracht, dass Mädchen sich für ihr Aussehen und Tanzen interessieren, aber nicht für Mathe und Ballspiele.

Es wird davon ausgegangen, dass Mädchen vor "den wilden Jungen" beschützt werden müssen.

Im Sportunterricht werden Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet; die Mädchen von einer Lehrerin, die Jungen von einem Lehrer.

Bei Buchbesprechungen soll folgende Frage mitbeantwortet werden:
Ist dies Buch mehr für Mädchen oder für Jungen geeignet?

Welchen Rat habt ihr für Schulen, die in der Gender-Stereotypisierungsfalle stecken?

Schreibt uns über eure Schule und den Bemühungen eurer Schule bzw. eurer Klasse Gender-Stereotypisierung und -Diskriminierung zu beseitigen:

                                                                                                                                          

 

If not me, who? If not now, when?

                                                                                                                                           Quote by civil rights activists John Lewis and Emma Watson

We believe that many factors influence the interests, abilities and behavior of students and that it is the responsibility of the school to create an environment in which every child can pursue and develop their interests without gender restrictions.

Does your school treat children as individuals regardless of color, origin and gender?

Do teachers and students steer clear of stereotyping?

Does your school deal effectively with sexist or racist conflicts?

Do students mingle across gender and race lines?

Can girls readily join boys in ball games at recess?

Can boys play instruments like violin or do ballet without being teased?

If the answers are YES, your school (or class) is a great candidate for the award 2017 (€500).

Many schools teach students that boys and girls are very different.

Students are told that girls are interested in their looks and in gymnastics but not in Math or ball games. Girls are thought to need protection from “the wild boys”.

In PE, girls and boys are separated; boys have a male teacher, girls a female teacher.

When doing book reports students are asked to answer the following question:
Is this book more for boys or more for girls?

What advice do you have for schools caught in the gender-stereotyping trap?

Write to us about your school and your school’s efforts to end gender stereotyping and discrimination: